Wieder begehbar – „Alter Kirchweg“ nach Maxen

Im Rahmen des von der Stadtverwaltung Glashütte (Tourismusbüro) in Auftrag gegebenen Wanderwegekonzeptes wurde unter anderem geprüft, welcher Wanderweg sich für einen Ausbau eignet. In der Ortslage Schlottwitz war dies auch der Weg von Niederschlottwitz nach Maxen.

Sowohl während der Prüfung aber im Besonderen danach, war unser Wegewart für sämtliche vorbereitenden Arbeiten bezüglich der Umsetzung dieser Aufgabe erster Ansprechpartner.

Die Prüfung umfasste u.a. solche Aspekte wie erreichbare Wanderziele mit Kilometerangabe, eventuelle Nutzbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten, aber auch Fragen der Einbindung von Privatgelände oder zu erbringende bauliche Leistungen für die Nutzung als eingetragener Wanderweg.

Welcher hohe ehrenamtliche Aufwand in der Vorbereitung notwendig war, zeigt sich daran, dass für den fünf Kilometer langen Weg insgesamt 33 Wegweisertafeln anzufertigen waren. Dazu mussten Entfernungen ermittelt, Wegmarkierungen festgelegt, Gespräche mit Privateigentümern geführt und Schilderstandorte neu bestimmt werden.

Über den Wanderweg „Alter Kirchweg“ erreicht man außer Maxen noch weitere acht Zielpunkte. Als Beispiel seien genannt „Sachsenhöhe“ (noch in Schlottwitz), „Zum Höllengrund“, „Alter Postweg“ nach Mühlbach, Aussichtspunkt „Drei Linden“ und die „Teufelsmühle“.

Sämtliche Wegweiser wurden von der Stadt Glashütte zusammen mit den notwendigen Pfählen und entsprechendem Zubehör dem Heimatverein Schlottwitz zur Verfügung gestellt.

Die praktische Realisierung des Vorhabens begann im Juli 2014. Es wurden, das sei hier vollständiger Weise angeführt, von vier Schlottwitzer Heimatfreunden bereits zu Anfang des Jahres Arbeiten, welche vor allem die Wegführung am „Umsetzer“ betrafen, erbracht.

Die zahlreichen Einsätze, die insgesamt 12 freiwillige Helfer in letzten Wochen durchführten, bezogen sich auf das Freischneiden des gesamten Weges, beginnend am Bahnübergang – Bergweg – bis zum „Umsetzer“. Vor allem dieser Abschnitt des Wanderweges war teilweise nicht mehr erkennbar.

Weiterführend wurde er von Steinen, Ästen und anderen Hindernissen beräumt.

Eine Bachführung deckten die Helfer mittels zweier Hohldielen zum Überqueren ab. Am Talblick nach Schlottwitz fand auf geeignetem Untergrund eine Bank ihren Platz.

An dieser Stelle möchte sich der Heimatverein bei Dieter Schütze für die uneigennützige Unterstützung der zuletzt genannten Aufgaben bedanken. Der Einsatz seines kleinen Traktors hat uns viel Zeit und auch Krafteinsatz erspart.

Auch die Wohngenossenschaft Schlottwitz trug zum Gelingen unseres Vorhabens bei und übernahm Transportleistungen, für die wir uns ganz herzlich bedanken möchten.

Das Aufstellen der Pfähle und Anbringen der Wegweiser sowie das Kennzeichnen des Wegeverlaufes mittels Wegemarkierungen erforderten viele Arbeitsstunden.

Wanderfreunde können somit diesen Weg uneingeschränkt nutzen, angegebene Ziele erreichen und dabei die schöne Aussicht auf Schlottwitz oder auch in die Sächsische Schweiz genießen.

Die Möglichkeiten, die dieser Wanderweg den Nutzern bietet, sind unter Einbeziehung von Gastronomie und öffentlichen Verkehrsmitteln ungemein vielfältig. Eine Wanderung nach Maxen lohnt immer. Sind doch Museum, Naturbühne, „Blaues Häusel“ und u.a. interessante Ziele.

Abschließend nochmals ein großes Dankeschön allen Helfern und Unterstützern.

 

Heimatverein Schlottwitz e.V.

Wasserspiel im Wandergebiet Lederberg zur Freude der Kinder

In den Wander- und Naturschutzgebieten von Schlottwitz  wurden bisher eine große Anzahl von Bänken, Tischen, Infotafeln, Wegweisern u.a. aufgestellt.
Alles zur Freude der  vielen Wanderer aus nah und fern.

Seit einiger Zeit gesellt sich zu diesen Dingen auch eine kleine Attraktion für unsere Kinder.
Es war die Idee von Herrn Dieter Schneider aus  Oberschlottwitz, ein Wasserrad am Abzweig alte Eisenstraße- Mittelweg im Wandergebiet Lederberg zu bauen.
Verwirklicht wurde sie gemeinsam mit seinem Enkel im Zeitraum von zirka zwei Jahren.
Viele Stunden tüftelten und bastelten beide, so dass am Ende nicht nur ein Rad heraus kam über welches Wasser läuft, sondern ein Wasserspiel bei dem der Wasserlauf geändert und eigene von Kindern selbst gebastelte Wasserräder eingebaut werden können.
Die Kinder des Kindergartens „Arche Noah“ Schlottwitz nutzen diese interessante und kreative Spielstätte in der Natur jeden Dienstag bei ihren Wanderungen.
Der Heimatverein Schlottwitz möchte an dieser Stelle Herrn Schneider sowie auch den vielen Helfern, die die Wasserzuführung realisiert haben ein herzliches Danke sagen.

Natürlich wünschen wir uns auch, dass das Geschaffene von mutwilligen Beschädigungen verschont bleibt.

Heimatverein Schlottwitz e.V.
Heidrun Göbel

Ein Dankeschön an die Jugendfeuerwehr

Der Heimatverein Schlottwitz e.V. möchte sich nochmals ganz herzlich bei den Kindern und Jugendlichen der Feuerwehren Glashütte und Schlottwitz für ihren Einsatz im Rahmen der 48-Stunden-Aktion bedanken.

Am Samstag den 10.05.2014 wurden in der Ortslage Schlottwitz (vor allem Niederschlottwitz) eine ganze Anzahl von Bänken, Ständer von Infotafeln und Wegweisern sowie weitere Hinweisschilder mit einem neuen Farbanstrich versehen.

Weiterhin befreiten sie den Spielplatz nahe dem Wanderparkplatz Lederberg vom Unkraut. Über die Einsatzbereitschaft und den Fleiß, mit dem die Jugendfeuerwehren an die Aufgaben heran gingen, haben wir uns als Heimatverein sehr gefreut.

Auch die Vorbereitung der Aktion in Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Stadtverwaltung (Bauhof - Tourismusbüro) u. Heimatverein funktionierte bestens.

Heimatverein Schlottwitz e.V.
Heidrun Göbel

Wandersaison in den Naturschutzgebieten um Schlottwitz

Die Osterfeiertage haben erneut gezeigt, dass die Wandergebiete von Schlottwitz für viele  Naturfreunde aus Sachsen und darüber hinaus ein begehrtes Ziel sind.

Die Autokennzeichen der Fahrzeuge auf den Parkplätzen am Ortseingang (Eisenbahnbrücke), am Lederberg  sowie am  Trebnitzgrund zeugten davon.

Vor allem der Parkplatz am Trebnitzgrund war an allen Ostertagen ausgelastet.

Dies freut uns als Heimatverein im Besonderen, da er mit hohem Aufwand neu gestaltet wurde.

Die Grundlage war die Sanierung des Straßendurchflusses vom angrenzenden Bach, sowie der Parkfläche  unter Beachtung der Abführung des Regenwassers durch eine Baufirma im Auftrag der Stadtverwaltung.

Die Anfertigung der neuen Wandertafel einschließlich des Ständers, die Neubelegung der zwei Sitzgruppen mit Holzbohlen sowie die Aufstellung  der Astgabel mit dem Schriftzug „Naturschutzgebiet Trebnitzgrund“ realisierte der Heimatverein.

Die Freude über Geschaffenes ist für uns ein sehr schönes Gefühl. Vermitteln kann man dies der Öffentlichkeit jedoch nur schwer, wenn es darum geht, was für eine umfangreiche ehrenamtliche Arbeit dahinter steht. Die Neuanfertigung der Wandertafeln am Lederberg- und am Trebnitzgrundparkplatz ist so ein Beispiel. Herr Biber als Wegewart war für die Organisation, fachliche Betreuung sowie Abstimmung verantwortlich und weiß welcher Aufwand zu erbringen war.

Der Heimatverein hat für das Jahr 2014 eine ganze Anzahl weiterer Aufgaben in Angriff genommen bzw. schon realisiert. Dazu gehören u.a.:

- Pflege der Hochwassergedenkstätte und des angrenzenden Spielplatzes

- Instandsetzung des Müglitzweges

- Organisation des Einsatzes der Jugendfeuerwehr im Rahmen der „48-Stunden-Aktion“

- Instandsetzung des Wanderweges nach Maxen

- Aufstellung weiterer Verweilstellen sowie Rastplätze (Tische und Bänke)

- Reparaturarbeiten am Wegenetz des Lederberges

- Vorbereitung der Einrichtung einer Heimatstube

- Anfertigung und Aufstellung weiterer Infotafeln im Trebnitzgrund

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer, die mit  vielen Arbeitsstunden zum Gelingen der Aufgabenstellungen des Heimatvereins  beitragen.

Auch der Ortschaftsrat von Schlottwitz und die Stadtverwaltung Glashütte, insbesondere  der Bauhof sowie das Tourismusbüro unterstützten uns sehr gut.

Nochmals ein Dank an alle Sponsoren der Wandertafel im Trebnitzgrund, sowie Herrn Ullrich  Orgus  für die Bereitstellung der Astgabel. Ein besonderer Dank  geht an Herrn Horst Schubert, der den Schriftzug und die „Eule“ geschnitzt hat.

Eine Aufzählung wäre nicht vollständig ohne die Firmen Zimmermann, Büttner, MBS, FEWES, Firma Andreas Schmidt, die Wohnungsgenossenschaft und die FFW zu nennen. Ohne ihre Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.

Heidrun Göbel
Heimatverein Schlottwitz e.V.